Bündnis Chemnitz Nazifrei: Einsiedler Protest zeigt sein wahres Gesicht

Zu den Äußerungen eines Redners beim Einsiedler Schweigemarsch, nun generell Flüchtllinge in Einsiedel abzulehnen und nicht mehr wie bisher die Einrichtung einer EAE, erklärt Martin Bott, Sprecher des Bündnis Chemnitz Nazifrei: Weiterlesen »

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9. November „Ein Tag zum Gedenken, nicht zum Demonstrieren!“ Demonstrieren ersetzen durch Hetzen

Bezugnehmend auf die stattfindende Demonstration von Pegida Chemnitz-Erzgebirge am 09.11.2015, dem Gedenktag der Reichspogromnacht, sagte Alexander Schramm, Mitglied des Bündnis Chemnitz Nazifrei:

Wir vom Bündnis Chemnitz Nazifrei sehen im 09.11. nicht nur den Fall der Mauer, sondern den Tag, an dem in Deutschland ca. 7500 Geschäfte und über 250 Gotteshäuser zerstört sowie 91 Menschen getötet wurden. Der 09.11.1938 ist seitdem ein Beweis dafür, dass man menschenverachtenden Ideologien zu jeder Zeit entgegentreten sollte.

Trotzdem ist es für uns wichtiger, am 9.11. den Opfern der damaligen Taten zu gedenken. Dieser geschichtsträchtige Tag ist uns vor allem zu wichtig, als dass wir unsere Gedanken der rechten Hetze von ‚Pegida Chemnitz-Erzgebirge‘ zuwenden. Wir sehen deshalb von einer Gegendemonstration am kommenden Montag ab.

Bezeichnend für die politische Zielstellung von ‚Pegida Chemnitz-Erzgebirge‘ ist, dass sie unter dem Motto ‚Wenn ein Funke zur Flamme wird‘ ihren Abendspaziergang abhalten werden. Besser als diese Worte hätte man die Gräueltaten von damals nicht zusammenfassen können.

Wir rufen dazu auf, an den Gedenkveranstaltungen der Jüdischen Gemeinde in Chemnitz teilzunehmen. Nutzt gemeinsam mit uns die nachstehenden Angebote, um diesen Tag anders zu erleben, als es Pegida vor hat.

Folgende Veranstaltungen finden statt:

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PEGIDA den Geburtstag versauen

Kommenden Montag werden wir uns dem Protest gegen PEGIDA in Dresden anschließen. Seit nun fast einem Jahr treiben sie dort ihr Unwesen. Angriffe auf Flüchtlinge, ihre Unterkünfte und ihre UnterstützerInnen haben seit dem es „besorgte BürgerInnen“ gemeinsam mit RassistInnen auf die Straße treibt erheblich zugenommen, was allein ein Blick auf die Vorfälle der letzten zwei Wochen in Chemnitz beweist. Für uns ist es deshalb wichtig in der „Hochburg“ von PEGIDA gemeinsam mit anderen Initiativen und Bündnissen ein deutliches Zeichen gegen menschenverachtende Hetzreden und zunehmende Gewalt zu setzen. So gerne wie sie durch die Straßen brüllen, sie seien das Volk, so wenig sind sie es am Ende. Lasst uns ihnen das gemeinsam in Dresden am 19.10. in aller Deutlichkeit zeigen. In der Hoffnung, dass sich völlig übertriebene Ängste nicht noch ein Jahr in der Gesellschaft fest krallen und der montägliche Wahnsinn ein Ende findet.
herzstatthetze
Eine gemeinsame Anreise aus Chemnitz wird organisiert. Wir treffen uns um 15:50 Uhr am Eingang vom Hauptbahnhof.

Herz statt Hetze

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Chemnitz Markersdorf 09./10.10. — ein Augenzeugenbericht

Es ist Freitag Nachmittag in Chemnitz und wie so oft schon in den vorangegangenen Wochen hat sich in Sachsen eine selbsternannte Bürgerwehr gegen die Nutzung einer wie auch immer gearteten, leer stehenden Fläche als Flüchtlingsunterkunft gebildet. Dieses Mal gegen die Nutzung der Turnhalle in der Markersdorfer Straße 64. Über Twitter ist zu erfahren, dass es, wie auch schon in Einsiedel, Heidenau und zahlreichen anderen sächsischen Orten, zu Protestaktionen von aufgebrachten Anwohnern und Neonazis gekommen ist, die seit dem Nachmittag anhalten. Flüchtlinge würden gegen den Einzug in die Halle protestieren, da sie sich dort nicht sicher fühlen.

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Innenminister Ulbig lässt voraussehbare Pogrome zu

Wer aus Freital und Heidenau lernt, schaut bei Einsiedel nicht weg!

Am Mittwochabend, den 30.09.2015, haben sich rund 1400 Einsiedlerinnen und Einsiedler auf die Straße gestellt, um gegen die Unterbringung von 544 Flüchtlingen im ehemaligen Pionierlager zu protestieren. Während der Kundgebung kam es zu mindestens einem Übergriff auf Außenstehende. Vorangegangen war eine Einwohnerversammlung, bei der die ablehnende Haltung vieler Anwesender gegenüber der Asylerstaufnahmeeinrichtung deutlich wurde.

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Immer neue Wellen

Bericht von der Pro Chemnitz Demonstration am 29. September vor dem Wohnhotel Kappel: Weiterlesen »

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Erster Jahrestag von PEGIDA wird Widerstand erzeugen

Bündnis Chemnitz Nazifrei unterstützt überregionale Vernetzung. Gemeinsame Aktion zum PEGIDA-Jahrestag geplant

Das Bündnis Chemnitz Nazifrei bekennt sich zur überregionalen Vernetzung verschiedener sächsischer Akteure und unterstützt das Ziel einer gemeinsamen Aktion zum PEGIDA-Jahrestag in Dresden. Weiterlesen »

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Pressemitteilung: Rückwärtsgewandter Asylpolitik etwas entgegensetzen

Bündnis Chemnitz Nazifrei kritisiert Asylrechtsverschärfungen und gibt Route für weitere antirassistische Proteste vor

Das Bündnis Chemnitz Nazifrei übte während der gestrigen NO-PEGIDA Demonstration Kritik an der Asylpolitk der Bundesregierung. Über Flugblätter und Redebeiträge von Amnesty International sowie dem Asylum Seekers Movement wurde die Ablehnung jeder Verschärfung des Asylrechts zum Ausdruck gebracht und für eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik geworben. Weiterlesen »

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PEGIDA den Sommer verhageln

Das Bündnis Chemnitz Nazifrei kündigt Gegenproteste zur PEGIDA-Demonstration am kommenden Montag an. Weiterlesen »

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Gespräch mit Bewohner des Refugee-protest-camps in Chemnitz

Seit Dienstag protestieren vor der sächsischen Asyl-Erstaufnahmestelle in Ebersdorf Geflüchtete dafür, dass endlich ihre Asylanträge (teilweise vor 14 Monaten gestellt) beschieden werden. Sie haben ein Protestcamp errichtet. Aktuelle Informationen zum Camp gibt es hier. Im Rahmen des Camps ist auch dieses Gespräch zwischen einem chemnitzer Unterstützer (I) und einem der Refugees (X) entstanden. Weiterlesen »

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