Urteil ein Schlag ins Gesicht aller Opfer von Polizeigewalt“ — Bündnis Chemnitz Nazifrei kritisiert Urteil des Landgerichts im Fall Tim R.

Zum Urteil des Landgerichtes im Fall des Polizeimeister Tim R., der am Rande einer Demonstration des Bündnis Chemnitz Nazifrei einen minderjährigen Demonstranten während einer Maßnahme geschlagen hat, erklärt Martin Bott, Sprecher des Bündnis Chemnitz Nazifrei: Weiterlesen »

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PEGIDA den Geburtstag versauen

Es hat sich ‪#‎ausgetaddelt‬ – PEGIDA-Rassist*innen die Party versauen!

Mobi2.2.

Am Dienstag wollen die Menschenfeinde von PEGIDA Chemnitz und Westsachsen ihren Geburtstag feiern. Mit dabei diesmal als „Festrednerin“, die inzwischen wegen Volksverhetzung angezeigte PEGIDA-Ikone Tatjana Taddel Festerling. Nicht mit uns! Selbstverständlich werden wir die Hetze nicht unwidersprochen lassen und sind wieder auf der Straße.

Los geht’s um 18:00 Uhr am Neumarkt

Seid dabei und setzt ein Zeichen gegen Rassismus und Hass!

‪#‎keinePartyfürRassisten‬ #‎ausgetaddelt‬ ‪#‎noPegida‬ ‪#‎refugeeswelcome‬

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Kein Fußbreit den Faschist_innen!

Am 21.12. wollen die völkischen Rassist_innen von PEGIDA in Dresden ein Demo-Jahr abschließen, das nicht nur von einer Zunahme ähnlicher Versammlungen in ganz Sachsen geprägt war, sondern durch einen extremen Anstieg rassistisch motivierter Gewalttaten eine neue Eskalationsstufe des Rechtsrucks in der Gesellschaft darstellte. Ausgerechnet in der Dresdner Neustadt und damit an dem Bahnhof, vom dem aus während der NS Zeit Jüdinnen und Juden deportiert worden sind, wollen die Faschisten aufmarschieren. Der Aufruf von PEGIDA und angeschlossenen Gruppen ist gewaltvoll, verachtend und als direkter Angriff aufzufassen.
Freital, Heidenau, Bischofswerda und Niederau sind nur einige der Orte, die bezeichnend für Pogromstimmung im Dresdner Umland stehen. In ganz Sachsen kam es immer wieder und immer bedrohlicher zu Angriffen gegen Personen, die nicht zum selbsternannten „Volk“ gehören – sei es aufgrund ihrer Herkunft, ihres Aussehens, ihrer Einstellung oder ihres Presseausweises. Auch Leipzig und Chemnitz sahen sich beinahe wöchentlich mit rassistischen Demonstrationen und in deren Umfeld immer wieder auch mit Gewalt und Bedrohung konfrontiert. Auch wenn die Sichtbarkeit in Dresden am größten ist: *GIDA ist kein Dresdner Problem, *GIDA greift die gesamte Gesellschaft und Demokratie an. Diesem Angriff müssen wir uns entschlossen entgegenstellen.
Wenn PEGIDA am 21.12. dazu aufruft in der Dresdner Neustadt zu demonstrieren, geht es nicht um Inhalte oder um die Verteidigung der Werte des Abendlandes oder Christentums sondern um eine ausdrückliche Provokation. Unverhohlen ruft man neonazistische Gruppen um Hilfe und hofft darauf, dass Kräfte wie der nationale Widerstand Dresden wie am 19.10. eskalieren mögen. Ein Anlass, bei dem auch der Leipziger Ableger LEGIDA nicht fehlen mag, und auch mit Unterstützung aus dem Umfeld der Chemnitzer CEGIDA ist zu rechnen.
Doch unwidersprochen bleibt dies nicht: Das Dresdner Bündnis „Herz statt Hetze“ ruft zu einer Protestaktion auf dem Theaterplatz auf, der sich unter anderem auch der Chor der Semperoper anschließen wird. Mit solidarischen und kreativen Botschaften soll am Abend des 21.12. PEGIDA der Theaterplatz genommen werden. In der Dresdner Neustadt wird es ebenfalls direkte Aktionen gehen um der Hetze der Faschist_innen entgegenzutreten.
Egal, wo PEGIDA am 21.12. sein wird, die Rassist_innen werden nicht ungestört bleiben – und die Dresdner_innen nicht allein mit ihnen. Auch in Chemnitz und Leipzig rufen wir dazu dazu auf, Menschen– und Demokratiefeindlichkeit klar zu widersprechen und gemeinsam in Dresden gegen PEGIDA, gegen sachsenweite Neonazistrukturen und gegen rassistische Hetze auf die Straße zu gehen. Die gemeinsame Anreise aus sowohl Chemnitz als auch Leipzig wird derzeit organisiert. Haltet euch auf dem Laufenden, informiert eure Freunde, seid kreativ. Solidarität ist unsere Waffe – und gemeinsam werden wir PEGIDA friedlich, entschlossen und stark entgegentreten.

 

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Debatte um PEGIDA nächstes Jahr breit führen

Chemnitz Nazifrei beendet Demojahr und gibt Richtung für Antirassistischen Protest im nächsten Jahr vor

Das Bündnis Chemnitz Nazifrei hat am 14.12.2015 seine letzte Anti-PEGIDA Demonstration für dieses Jahr abgehalten. Ein Bündnissprecher zieht zu einem Jahr Gegenprotest eine gemischte Bilanz: Weiterlesen »

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Bündnis Chemnitz Nazifrei: Einsiedler Protest zeigt sein wahres Gesicht

Zu den Äußerungen eines Redners beim Einsiedler Schweigemarsch, nun generell Flüchtllinge in Einsiedel abzulehnen und nicht mehr wie bisher die Einrichtung einer EAE, erklärt Martin Bott, Sprecher des Bündnis Chemnitz Nazifrei: Weiterlesen »

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9. November „Ein Tag zum Gedenken, nicht zum Demonstrieren!“ Demonstrieren ersetzen durch Hetzen

Bezugnehmend auf die stattfindende Demonstration von Pegida Chemnitz-Erzgebirge am 09.11.2015, dem Gedenktag der Reichspogromnacht, sagte Alexander Schramm, Mitglied des Bündnis Chemnitz Nazifrei:

Wir vom Bündnis Chemnitz Nazifrei sehen im 09.11. nicht nur den Fall der Mauer, sondern den Tag, an dem in Deutschland ca. 7500 Geschäfte und über 250 Gotteshäuser zerstört sowie 91 Menschen getötet wurden. Der 09.11.1938 ist seitdem ein Beweis dafür, dass man menschenverachtenden Ideologien zu jeder Zeit entgegentreten sollte.

Trotzdem ist es für uns wichtiger, am 9.11. den Opfern der damaligen Taten zu gedenken. Dieser geschichtsträchtige Tag ist uns vor allem zu wichtig, als dass wir unsere Gedanken der rechten Hetze von ‚Pegida Chemnitz-Erzgebirge‘ zuwenden. Wir sehen deshalb von einer Gegendemonstration am kommenden Montag ab.

Bezeichnend für die politische Zielstellung von ‚Pegida Chemnitz-Erzgebirge‘ ist, dass sie unter dem Motto ‚Wenn ein Funke zur Flamme wird‘ ihren Abendspaziergang abhalten werden. Besser als diese Worte hätte man die Gräueltaten von damals nicht zusammenfassen können.

Wir rufen dazu auf, an den Gedenkveranstaltungen der Jüdischen Gemeinde in Chemnitz teilzunehmen. Nutzt gemeinsam mit uns die nachstehenden Angebote, um diesen Tag anders zu erleben, als es Pegida vor hat.

Folgende Veranstaltungen finden statt:

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PEGIDA den Geburtstag versauen

Kommenden Montag werden wir uns dem Protest gegen PEGIDA in Dresden anschließen. Seit nun fast einem Jahr treiben sie dort ihr Unwesen. Angriffe auf Flüchtlinge, ihre Unterkünfte und ihre UnterstützerInnen haben seit dem es „besorgte BürgerInnen“ gemeinsam mit RassistInnen auf die Straße treibt erheblich zugenommen, was allein ein Blick auf die Vorfälle der letzten zwei Wochen in Chemnitz beweist. Für uns ist es deshalb wichtig in der „Hochburg“ von PEGIDA gemeinsam mit anderen Initiativen und Bündnissen ein deutliches Zeichen gegen menschenverachtende Hetzreden und zunehmende Gewalt zu setzen. So gerne wie sie durch die Straßen brüllen, sie seien das Volk, so wenig sind sie es am Ende. Lasst uns ihnen das gemeinsam in Dresden am 19.10. in aller Deutlichkeit zeigen. In der Hoffnung, dass sich völlig übertriebene Ängste nicht noch ein Jahr in der Gesellschaft fest krallen und der montägliche Wahnsinn ein Ende findet.
herzstatthetze
Eine gemeinsame Anreise aus Chemnitz wird organisiert. Wir treffen uns um 15:50 Uhr am Eingang vom Hauptbahnhof.

Herz statt Hetze

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Chemnitz Markersdorf 09./10.10. — ein Augenzeugenbericht

Es ist Freitag Nachmittag in Chemnitz und wie so oft schon in den vorangegangenen Wochen hat sich in Sachsen eine selbsternannte Bürgerwehr gegen die Nutzung einer wie auch immer gearteten, leer stehenden Fläche als Flüchtlingsunterkunft gebildet. Dieses Mal gegen die Nutzung der Turnhalle in der Markersdorfer Straße 64. Über Twitter ist zu erfahren, dass es, wie auch schon in Einsiedel, Heidenau und zahlreichen anderen sächsischen Orten, zu Protestaktionen von aufgebrachten Anwohnern und Neonazis gekommen ist, die seit dem Nachmittag anhalten. Flüchtlinge würden gegen den Einzug in die Halle protestieren, da sie sich dort nicht sicher fühlen.

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Innenminister Ulbig lässt voraussehbare Pogrome zu

Wer aus Freital und Heidenau lernt, schaut bei Einsiedel nicht weg!

Am Mittwochabend, den 30.09.2015, haben sich rund 1400 Einsiedlerinnen und Einsiedler auf die Straße gestellt, um gegen die Unterbringung von 544 Flüchtlingen im ehemaligen Pionierlager zu protestieren. Während der Kundgebung kam es zu mindestens einem Übergriff auf Außenstehende. Vorangegangen war eine Einwohnerversammlung, bei der die ablehnende Haltung vieler Anwesender gegenüber der Asylerstaufnahmeeinrichtung deutlich wurde.

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Immer neue Wellen

Bericht von der Pro Chemnitz Demonstration am 29. September vor dem Wohnhotel Kappel: Weiterlesen »

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