9. November „Ein Tag zum Gedenken, nicht zum Demonstrieren!“ Demonstrieren ersetzen durch Hetzen

Bezugnehmend auf die stattfindende Demonstration von Pegida Chemnitz-Erzgebirge am 09.11.2015, dem Gedenktag der Reichspogromnacht, sagte Alexander Schramm, Mitglied des Bündnis Chemnitz Nazifrei:

Wir vom Bündnis Chemnitz Nazifrei sehen im 09.11. nicht nur den Fall der Mauer, sondern den Tag, an dem in Deutschland ca. 7500 Geschäfte und über 250 Gotteshäuser zerstört sowie 91 Menschen getötet wurden. Der 09.11.1938 ist seitdem ein Beweis dafür, dass man menschenverachtenden Ideologien zu jeder Zeit entgegentreten sollte.

Trotzdem ist es für uns wichtiger, am 9.11. den Opfern der damaligen Taten zu gedenken. Dieser geschichtsträchtige Tag ist uns vor allem zu wichtig, als dass wir unsere Gedanken der rechten Hetze von ‚Pegida Chemnitz-Erzgebirge‘ zuwenden. Wir sehen deshalb von einer Gegendemonstration am kommenden Montag ab.

Bezeichnend für die politische Zielstellung von ‚Pegida Chemnitz-Erzgebirge‘ ist, dass sie unter dem Motto ‚Wenn ein Funke zur Flamme wird‘ ihren Abendspaziergang abhalten werden. Besser als diese Worte hätte man die Gräueltaten von damals nicht zusammenfassen können.

Wir rufen dazu auf, an den Gedenkveranstaltungen der Jüdischen Gemeinde in Chemnitz teilzunehmen. Nutzt gemeinsam mit uns die nachstehenden Angebote, um diesen Tag anders zu erleben, als es Pegida vor hat.

Folgende Veranstaltungen finden statt:

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