Pressemitteilung: Rückwärtsgewandter Asylpolitik etwas entgegensetzen

Bündnis Chemnitz Nazifrei kritisiert Asylrechtsverschärfungen und gibt Route für weitere antirassistische Proteste vor

Das Bündnis Chemnitz Nazifrei übte während der gestrigen NO-PEGIDA Demonstration Kritik an der Asylpolitk der Bundesregierung. Über Flugblätter und Redebeiträge von Amnesty International sowie dem Asylum Seekers Movement wurde die Ablehnung jeder Verschärfung des Asylrechts zum Ausdruck gebracht und für eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik geworben.

Seit bald einem Jahr demonstriert die rassistische PEGIDA-Bewegung. Die Bilanz seitdem ist verheerend. Die Gewaltbereitschaft gegenüber Geflüchteten und ihren Unterkünften nimmt zu. Zudem verschiebt sich das gesellschaftliche Klima eindeutig nach Rechts. Die Ergebnisse des Koalitionsgipfels oder die Wiedereinführung von Grenzkontrollen sprechen Bände. Es ist unser Anspruch nicht nur gegen PEGIDA zu demonstrieren. Wir wollen auch dieser rückwärtsgewandten Asylpolitik etwas entgegenzusetzen.“, so Versammlungsleiter Martin Bott.

Das Bündnis kündigt an, aus diesem Grund auch in Zukunft mehr politische Inhalte ins Zentrum ihrer Aktionen zu rücken. Zudem sollen in den nächsten Wochen auch neue Aktionsformen ausprobiert werde. „Während PEGIDA inzwischen mit Fackeln marschiert und dadurch Bilder aus dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte wieder aufleben lässt, wollen wir unser offenes und buntes Weltbild auch durch positive und ansprechende Bilder und Aktivitäten unterstreichen. Daher laden wir beispielsweise zu einem Lampionumzug ein“, so Bott weiter.

Das Bündnis Chemnitz Nazifrei wird auch weiterhin konsequent Stellung gegen PEGIDA Chemnitz-Erzgebirge beziehen. Der angekündigte Lampionumzug ist für den 26.10.2015 ab 17 Uhr geplant.

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