Auslöschen, Kampfemanzen, das Pack versenken — ein Einblick in die Welt der Anhänger*innen von Pegida Chemnitz-Erzgebirge

Wer wissen will, warum es nach wie vor wichtig ist, dass wir nahezu jede Woche gegen PEGIDA Chemnitz-Erzgebirge auf die Straße gehen, dem reicht ein kurzer Blick in die Kommentarspalten, um einen Einblick in die Gedankenwelt der Anhänger*innen zu bekommen.

Zum Beispiel, wenn PEGIDA postet, die UN sei der Meinung, Deutschland solle Rassismus stärker bekämpfen.

…Dann gibt es bei den Anhänger*innen auch schon mal Mordfantasien:

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…oder der Volkstod wird prophezeit:2

 

 

 

…, und dass eine Frau mit Doppelnamen sich zu der Thematik positioniert hat, tut ihr übriges um PEGIDIOTEN auf die Palme zu bringen:3

 

 

 

 

…und der Ein– oder andere packt dann die fundierten Geschichtskenntnisse aus:

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und manch einer bringt die Einstellung der „besorgten Bürger“ doch ganz gut auf den Punkt (Man beachte auch das sympathische Profilbild)

 

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Natürlich haben die Anhänger*innen bei PEGIDA Chemnitz-Erzgebirge auch Antworten darauf, wie mit Geflüchteten umgegangen werden soll:

 

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Da im Moment noch nicht auf Gerold und Rita gehört wird und alle Geflüchteten im Meer versenkt werden, kommen hier Menschen an, die Schutz suchen. Und die bekommen dann auch noch ein bisschen Unterstützung vom Staat. Auch dazu äußert sich der Mob.

 

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Dieser Kommentar wurde unter einem Video gesehen, das von PEGIDA Chemnitz-Erzgebirge geteilt wurde, in dem die Leistungen die Asylsuchende bekommen mit denen der „Deutschen“ verglichen werden. Selbstverständlich hätte auch dieses Video seine eigene Auswertung verdient.

Der Hass der PEGIDA Anhängerschaft wird durch Bilder von den Bloccupy-Auseinandersetzungen in Frankfurt weiter gesteigert. Man kann zu diesen Vorfällen sicher kritisch stehen, für Mordphantasien und dem Wunsch nach Selbstjustiz sollte im demokratischen Spektrum aber eigentlich kein Platz sein (um den gesamten Post/die Kommentare zu sehen bitte auf das Bild klicken):

 

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(Bitte auf das Bild klicken um den gesamten Post/die Kommentare zu sehen)

Das es für solche „Auswüchse“ keiner brennenden Autos bedarf, zeigen Kommentare, die sich gegen alles, was Links oder Antifa sein könnte, richten (Bitte auf das Bild klicken, um den gesamten Post zu sehen).

 

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Natürlich ist das PEGIDA-Orgateam total weltoffen. Deshalb wird auch einem Menschen der mit dem Fahrrad vorbeifährt Infomaterial mitgegeben, obwohl er keine arisch-weiße Hautfarbe hat. Dazu gibt es dann auch gleich einen Post bei Facebook. Für die Follower*innen von PEGIDA Chemnitz-Erzgebirge ergeben sich allerdings noch Fragen:

 

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Wir sehen, um Rassismus und menschenverachtenden Hass bei den PEGIDA-Anhänger*innen zu finden, braucht es wirklich keine lange Recherche. Und deshalb werden wir uns auch weiter immer wieder gegen diese Gruppe auf die Straße begeben. Ach ja, was fehlt noch um das Bild der „besorgten Bürger“ abzurunden? Richtig – die schwarz-weiß-rote Fahne und der Rückbezug auf den historischen Nationalsozialismus (Bild der Veranstaltung von Pegida Chemnitz-Erzgebirge am 11.05.15)

 

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