Cegida? Läuft nicht!

Am 9. Februar will Cegida zum zweiten Mal in Chemnitz demonstrieren. Bei Cegida, der Vorgängerorganisation „Chemnitz wehrt sich“, und auch bundesweit bei anderen XEgida–Demonstrationen treffen sich sogenannte „besorgte Bürger_innen“ mit Neonazis, Rechtspopulist_innen und Verschwörungstheoretiker_innen. Sie streiten es gerne ab, aber rassistische, völkische und chauvinistische Hetze sind bei ihren Veranstaltungen an der Tagesordnung. Das, was den GIDAs häufig als Angst ausgelegt wird, ist bei vielen von ihnen Hass. Der Hass auf das Fremde, Intoleranz und Unverständnis gegenüber Flüchtlingen und allem, was aus ihrer Sicht nicht der Norm entspricht, spielt dabei eine maßgebliche Rolle. Sie möchten nicht gerne Nazis genannt werden, aber hassen die plurale Gesellschaft. Hass, der sich im Internet in Gewalt– und Mordphantasien äußert und der sich anschließend auch auf der Straße in Gewalt entlädt, oder sogar Mörder wie Anders Breivik hervorbringt.
Wir werden dieser Hetze keinen Raum geben. Wir setzen dem ein klares „Refugees welcome“ entgegen. Unsere Kritik richtet sich darüber hinaus gegen die restriktive Asylpolitik, gegen Ausgrenzungen infolge der Verschärfung sozialer Konflikte und menschenfeindlicher Ideologien. Deren lauteste Vertreter heißen derzeit Cegida, Legida, Pegida usw. Diese reaktionäre Bewegung gehört demobilisiert.
Wir rufen zu entschlossenem Protest auf. Gemeinsam werden wir uns CEGIDA in Chemnitz wi(e)derSetzen!

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