Chemnitz Nazifrei läutet heiße Phase ein

Vorbereitungen zum 5. März 2013 laufen auf Hochtouren

Nach den erfolgreichen Gegendemonstrationen am 5. März 2012 mit 3000 Demonstrierenden beginnt das Bündnis Chemnitz Nazifrei mit der heißen Phase der Vorbereitungen zu den Demos und Aktionen im Jahr 2013. Auch in diesem Jahr wird es wieder mehrere Kundgebungen geben. Die zentrale Demonstration beginnt um 16Uhr am Hauptbahnhof und führt in die Innenstadt. Außerdem wird eine Demonstration von Studierenden von der Reichenhainer Straße aus in die Innenstadt führen.

Das Bündnis ruft alle Menschen auf, sich den Nazis entgegen zu stellen und sich an den Aktionen zu beteiligen. Erklärtes Ziel ist es, noch mehr Menschen auf die Straße zu bringen, um ein starkes Zeichen gegen Neonazismus und menschenfeindliche Einstellungen in der ganzen Gesellschaft zu setzen. Dabei solidarisiert sich das Bündnis auch dieses Jahr mit allen, die sich den Nazis entgegenstellen, von Plakataktionen bis hin zum zivilen Ungehorsam der Blockade. Chemnitz Nazifrei ruft alle Menschen auf, sich an den Demonstrationen zu beteiligen.

Insbesondere will das Bündnis weiter daran arbeiten, die Bürgerinnen und Bürger über die Demo und verschiedenen Aktionen vor und während des 5. März 2013 zu informieren. Dabei besteht die Hoffnung auf eine bessere Zusammenarbeit mit der Stadt und auf die Möglichkeit, bei der Veranstaltung auf dem Neumarkt für unseren Protest in Sicht– und Hörweite zu werben. Wir laden die Oberbürgermeisterin und die Besucherinnen und Besucher des Chemnitzer Friedenstags ein, sich nach dem Ende ihrer Veranstaltung an den Kundgebungen des Bündnisses zu beteiligen.

Außerdem erwartet das Bündnis von der Stadt, dass der legitime Protest gegen den Neonaziaufmarsch nicht behindert wird. Es muss möglich sein, auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Demonstrationen zu kommen. Deshalb darf der CVAG-Betrieb nicht schon Stunden vor Beginn der Kundgebungen ausgesetzt werden. Auch von Polizei und Ordnungsamt erwartet Chemnitz Nazifrei, dass es keine Einschränkungen der Versammlungsfreiheit gibt. „Die Zäune, die letztes Jahr die angemeldete Demonstration am Hauptbahnhof umstellt haben, waren unangemessen. Für diese Maßnahme gab es keinerlei Grundlage und wir erwarten, dass dieses Jahr auf entsprechende Maßnahmen verzichtet wird“, sagt Matthias Jobke für das Bündns Chemnitz Nazifrei.

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