Es liegt in der Hand der ChemnitzerInnen, ob Menschenverachtung in unserer Stadt Raum findet

Wolfgang Thierse unterstützt den Chemnitzer Aufruf zum 5. März

Wolfgang Thierse: „Wir dürfen nirgendwo in Deutschland, also auch nicht in Chemnitz, den Neonazis widerspruchslos unsere Straßen, Plätze und Häuser überlassen. Dazu verpflichtet uns unsere Geschichte und schlichter politischer Anstand!“

Auch Wolfgang Thierse unterstützt den Aufruf des „Chemnitzer Bündnisses für Frieden und Toleranz — Kein Platz für Nazis“ zum 5. März 2011.

Chemnitzerinnen und Chemnitzer es liegt in Eurer Hand ob Menschenverachtung in unserer Stadt Raum findet. Kommen Sie am 5. März, ab 10:00 Uhr in die Chemnitzer Innenstadt zur Kreuzung Bahnhofstraße / Brückenstraße und zum Theaterplatz. Bringen Sie Essen und Getränke mit, am besten soviel dass es auch für ihre Nachbarn reicht. Positionieren Sie sich gemeinsam und friedlich mit den OberbürgermeisterInnen von Chemnitz und Jena, KünstlerInnen, Prominenten, PoltikerInnen, mit uns allen, die Chemnitz schützen wollen. Neofaschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen – Chemnitzerinnen und Chemnitzer zeigt Zivilcourage!

In nur 28 Tagen wurde der Aufruf des Bündnisses zum friedlichen Protest von 290 Persönlich-keiten, Organisationen und Institutionen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Sport, Politik, einfach allen Bereichen der Gesellschaft, unterzeichnet und täglich werden es mehr. Zu den prominenten Unterstützern zählen u.a. Barbara Ludwig, der Chemnitzer Superintendent, der CFC, die GGG, der Schauspieldirektor, die VHS, DAStietz, die Stadtbibliothek, der IHK-Präsident, Inge Heym u.v.a.

(Pressemitteilung vom 1. März 2011)

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