Rassismus tötet – Solidarität mit Geflüchteten!

Wir rufen alle auf, sich der Solidaritätsdemonstration des Bündnis Chemnitz Nazifrei am 26.4. um 18 Uhr am Bahnhof Einsiedel anzuschließen und zu zeigen, dass wir den Brandanschlag vom 19.4. auf die Erstaufnahmeeinrichtung nicht unkommentiert stehen lassen. Unsere Solidarität gilt den Geflüchteten und den Mitarbeitern des DRK vor Ort. Kommt alle nach Einsiedel und setzt mit uns ein Zeichen gegen rassistische Gewalt und für Solidarität!

 einsiedel1

Für weitere Infos:

www.facebook.com/buendnis.frieden.toleranz/

www.chemnitz-nazifrei.de

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Rassistischer Sternmarsch am 19.03.2016

Am Samstag werden Rassist*innen verschiedener Initiativen in Chemnitz EINEN Sternmarsch veranstalten. Rechte Inititativen aus ganz Sachsen, anderen Bundesländern und dem Ausland haben sich angekündigt, ebenso Chemnitzer Akteure wie ‚Heimat und Tradition‘ und Pro Chemnitz. Wie die bisherigen asylfeindlichen und rassistischen Sternenmärsche in anderen Städten der Region, wie z.B. in Stollberg gezeigt haben, hat diese scheinbar friedliche und demokratische Aktionsform das Potential mehrere Tausend Menschen anzuziehen. Dabei wird die aufwändige Organisation der einzelnen Strahlen im Hintergrund von gut vernetzten Gruppen der extremen Rechten, von Vertreterinnen rechter Parteien und Kameradschaften getragen. Von Akteuren also, die zum Teil seit Jahrzehnten fest in neonazistischen Strukturen vernetzt sind und in den Neunzigern im Umfeld des rechtsterroristischen NSU unterwegs waren. Es werden also auch in Chemnitz nicht hauptsächlich brave demokratische (Wut-)BürgerInnen demonstrieren, die von den gesellschaftlichen Entwicklungen überfordert sind und ihre Ängste auf die Straße tragen. Dieser Sternenmarsch muss vielmehr als Versuch gesehen werden, der in Chemnitz in letzter Zeit rückläufigen Mobilisierungsfähigkeit der asylfeindlichen Proteste entgegenzuwirken und das tatsächliche Ausmaß an aktueller menschenfeindlicher Mobilisierung in Sachsen auch hier sichtbar auf die Straße zu bringen. Weiterlesen »

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DANKE!

Danke5.3

Wir danken euch allen das ihr auch heute wieder mit da wart. Ein wichtiges Zeichen für uns alle und diese Stadt. Mit 500 Leuten haben wir es erfolgreich geschafft, an 3 Orten Protest in Sicht– und Hörweite zu ermöglichen. ‪#‎5marz‬ ‪#‎6maerz‬ ‪#‎Chemnitz‬ ‪#‎NazisrausausdenKöpfen‬

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Nazis stoppen — diesmal auch am 6.3.

JNstoppen

Dieses Jahr müssen wir nicht nur den 5.3. als wichtiges Datum auf dem Schirm haben sondern auch den 6.3.. Es sind Kundgebungen der JN und der Reichsbürger angekündigt. Mobilisiert also fleißig für den Sonntag mit, um den Rechten nicht die Straßen zu überlassen.

 

Hier die Aktionskarte für euch zum speichern und drucken:

Aktionskarte C0603

weiter Infos am Tag selbst gibt es bei Twitter unter #5maerz und #c0503. Die Nummer des Infotelefons wird ebenfalls über Twitter mitgeteilt.

EA: 0157 — 329 329 84

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Offener Brief an die Chemnitzer Bundestagsabgeordneten zum Asylpaket Zwei

Wir haben einen offenen Brief an die drei Chemnitzer Bundestagssabgeordneten geschrieben und sie darum gebeten, gegen die Verschärfung dees Asylrechts im sogenannten Asylpaket Zwei zu stimmen. Unsere Kritik am geplanten Paket äußern wir auch in einer Kundgebung am Donnerstag. Hier findet ihr unseren offenen Brief:

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Welcome — Asylpaket II verhindern

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Mit dem sogenannten „Asylpaket II“ plant die Bundesregierung die nächste massive Verschärfung des Asylrechts. Für zahlreiche Flüchtlinge werden Schnellverfahren geplant, die innerhalb einer Woche über deren Zukunft entscheiden sollen. Dies schafft die Chance auf ein faires Asylverfahren ab. Durch die vorgesehene Errichtung von speziellen Aufnahmezentren kommt es zu einer Abschottung dieses Personenkreises und schließt sie von jeglichen Integrationsmöglichkeiten aus.

Genauso sieht das Paket Einschränkungen des Familiennachzugs vor. Wir fürchten, dass dies in der Konsequenz dazu führen wird, dass noch mehr Angehörige, auch kleine Kinder, die lebensgefährlichen Fluchtwege auf sich nehmen müssen, um aus ihren Krisengebieten zu entkommen.

Wir halten die geplanten Gesetze für den falschen Weg! Seid deshalb am 25.02. dabei und setzt gemeinsam mit vielen anderen ein starkes Zeichen gegen diese unmenschliche Verschärfung des Asylrechts. Ab 17 Uhr werden auf dem Neumarkt verschiedene Chemnitzer Organisationen für ein klares NEIN! zum Asylpaket II demonstrieren.

 

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Unser Aufruf zum 5. März 2016

Am 5.3.2016 jährt sich die BombardierFB-Bannerung von Chemnitz zum 71. Mal. Seit Jahren nutzen neonazistische Gruppen, wie die mittlerweile verbotene „Interessengemeinschaft Stadtgeschichte“ mit Unterstützung der NPD und Pro Chemnitz, diesen Tag, um ihre Geschichtsdarstellung zu verbreiten. Sie verkehren dabei Opfer– und Täterrollen und missbrauchen den Gedenktag für ihre Zwecke. 
 
Der Nationalsozialismus war eine allumfassende Ideologie, die sich alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens zu eigen machte. Besonders Kunst und Kultur dienten als Träger der Propaganda und unterlagen der Arisierung. Auch ChemnitzerInnen waren an den Verbrechen im Dritten Reich beteiligt und dürfen deshalb nicht als bloße Opfer dargestellt werden. Die Rolle der Stadt und einzelner Institutionen, wie die der IKH oder der Kunstausstellungen, darf dabei nicht verkannt werden. Aus diesem Grund soll auch 2016 ein Rundgang die Spuren der Mitverantwortlichen aufzeigen. Im Anschluss an den Täterspurenrundgang gibt es am Karl-Marx-Kopf ordentlich was auf die Ohren und ein kulturelles Programm mit verschiedenen Bands und Redebeiträgen.
 
Auch wenn letztes Jahr, nach erfolgreichen Blockaden von 2013 und 2014, scheinbar weniger Nazis diesen Tag nutzten, wird es auch weiter unsere Aufgabe sein, ihnen keinen Platz zu bieten. 
Wie in der Vergangenheit werden wir versuchen, euch bestmöglich zu unterhalten und uns dabei die Chancen offenhalten, rechte Kundgebungen zu verhindern. 
Seid viele, laut und entschlossen!
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Urteil ein Schlag ins Gesicht aller Opfer von Polizeigewalt“ — Bündnis Chemnitz Nazifrei kritisiert Urteil des Landgerichts im Fall Tim R.

Zum Urteil des Landgerichtes im Fall des Polizeimeister Tim R., der am Rande einer Demonstration des Bündnis Chemnitz Nazifrei einen minderjährigen Demonstranten während einer Maßnahme geschlagen hat, erklärt Martin Bott, Sprecher des Bündnis Chemnitz Nazifrei: Weiterlesen »

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PEGIDA den Geburtstag versauen

Es hat sich ‪#‎ausgetaddelt‬ – PEGIDA-Rassist*innen die Party versauen!

Mobi2.2.

Am Dienstag wollen die Menschenfeinde von PEGIDA Chemnitz und Westsachsen ihren Geburtstag feiern. Mit dabei diesmal als „Festrednerin“, die inzwischen wegen Volksverhetzung angezeigte PEGIDA-Ikone Tatjana Taddel Festerling. Nicht mit uns! Selbstverständlich werden wir die Hetze nicht unwidersprochen lassen und sind wieder auf der Straße.

Los geht’s um 18:00 Uhr am Neumarkt

Seid dabei und setzt ein Zeichen gegen Rassismus und Hass!

‪#‎keinePartyfürRassisten‬ #‎ausgetaddelt‬ ‪#‎noPegida‬ ‪#‎refugeeswelcome‬

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Kein Fußbreit den Faschist_innen!

Am 21.12. wollen die völkischen Rassist_innen von PEGIDA in Dresden ein Demo-Jahr abschließen, das nicht nur von einer Zunahme ähnlicher Versammlungen in ganz Sachsen geprägt war, sondern durch einen extremen Anstieg rassistisch motivierter Gewalttaten eine neue Eskalationsstufe des Rechtsrucks in der Gesellschaft darstellte. Ausgerechnet in der Dresdner Neustadt und damit an dem Bahnhof, vom dem aus während der NS Zeit Jüdinnen und Juden deportiert worden sind, wollen die Faschisten aufmarschieren. Der Aufruf von PEGIDA und angeschlossenen Gruppen ist gewaltvoll, verachtend und als direkter Angriff aufzufassen.
Freital, Heidenau, Bischofswerda und Niederau sind nur einige der Orte, die bezeichnend für Pogromstimmung im Dresdner Umland stehen. In ganz Sachsen kam es immer wieder und immer bedrohlicher zu Angriffen gegen Personen, die nicht zum selbsternannten „Volk“ gehören – sei es aufgrund ihrer Herkunft, ihres Aussehens, ihrer Einstellung oder ihres Presseausweises. Auch Leipzig und Chemnitz sahen sich beinahe wöchentlich mit rassistischen Demonstrationen und in deren Umfeld immer wieder auch mit Gewalt und Bedrohung konfrontiert. Auch wenn die Sichtbarkeit in Dresden am größten ist: *GIDA ist kein Dresdner Problem, *GIDA greift die gesamte Gesellschaft und Demokratie an. Diesem Angriff müssen wir uns entschlossen entgegenstellen.
Wenn PEGIDA am 21.12. dazu aufruft in der Dresdner Neustadt zu demonstrieren, geht es nicht um Inhalte oder um die Verteidigung der Werte des Abendlandes oder Christentums sondern um eine ausdrückliche Provokation. Unverhohlen ruft man neonazistische Gruppen um Hilfe und hofft darauf, dass Kräfte wie der nationale Widerstand Dresden wie am 19.10. eskalieren mögen. Ein Anlass, bei dem auch der Leipziger Ableger LEGIDA nicht fehlen mag, und auch mit Unterstützung aus dem Umfeld der Chemnitzer CEGIDA ist zu rechnen.
Doch unwidersprochen bleibt dies nicht: Das Dresdner Bündnis „Herz statt Hetze“ ruft zu einer Protestaktion auf dem Theaterplatz auf, der sich unter anderem auch der Chor der Semperoper anschließen wird. Mit solidarischen und kreativen Botschaften soll am Abend des 21.12. PEGIDA der Theaterplatz genommen werden. In der Dresdner Neustadt wird es ebenfalls direkte Aktionen gehen um der Hetze der Faschist_innen entgegenzutreten.
Egal, wo PEGIDA am 21.12. sein wird, die Rassist_innen werden nicht ungestört bleiben – und die Dresdner_innen nicht allein mit ihnen. Auch in Chemnitz und Leipzig rufen wir dazu dazu auf, Menschen– und Demokratiefeindlichkeit klar zu widersprechen und gemeinsam in Dresden gegen PEGIDA, gegen sachsenweite Neonazistrukturen und gegen rassistische Hetze auf die Straße zu gehen. Die gemeinsame Anreise aus sowohl Chemnitz als auch Leipzig wird derzeit organisiert. Haltet euch auf dem Laufenden, informiert eure Freunde, seid kreativ. Solidarität ist unsere Waffe – und gemeinsam werden wir PEGIDA friedlich, entschlossen und stark entgegentreten.

 

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